Vertrauen schaffen in virtuellen Organisationen


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Authentische, sinnvolle und letztlich erfolgreiche Zusammenarbeit gelingt nur, wenn sich die verschiedenen Akteure untereinander vertrauen. Intuitiv wird jeder dieser Aussage zustimmen. Vertrauen ist damit wesentliche Voraussetzung für das Zusammenarbeiten in allen Organisationsformen wie z.B. Unternehmen, Forschungsgruppen, Teams, Vereine etc. Aber Vertrauen stellt sich nicht von selbst und unabhängig von den Beteiligten ein. Vertrauen bedarf einer Reihe von Voraussetzungen, die von den Beteiligten geschaffen werden müssen. Hierzu gibt es theoretische Ansätze. Jeder erfahrene „(Wissens-)Arbeiter“ hat aber auch ganz praktische Erfahrungen mit dem Thema „Vertrauen in Organisationen“. Was fehlt, ist ein in der Praxis anwendbares Handwerkszeug, das auf den Erkenntnissen über die Entstehung von Vertrauen aufbaut.
In Zukunft stellt sich noch ein zusätzliches eminent wichtiges Thema: Was sind die Folgen von Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) bzgl. des Themas “Vertrauen”? Mit anderen Worten: Wie wird in Organisationen Vertrauen aufgebaut, in denen die „Subjekte“ zumindest zum Teil aus Maschinen bestehen?
In der ersten Diskussion sollen die verschiedenen Gesichtspunkte - praktische oder theoretische - gemeinsam zusammengetragen werden. Ausserdem wird versucht, eine Gruppe von Interessenten zusammen zu stellen, die dem Phänomen „Vertrauen“ in Organisationen im Anschluss an die Veranstaltung auf „kollaborative“ Weise nachspüren möchte. Dabei sollen die Erkenntnisse über das Thema Vertrauen in der Gruppe sofort zur Anwendung kommen und damit auch erprobt werden.